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Rostocker Stadtteile

Übersicht der Stadtteile / Ortsteile in der Hansestadt Rostock





Stadtteile von Rostock geordnet nach Ortsteilen

Mitte

Kröpeliner-Tor-Vorstadt (Bramow), Stadtmitte (Nördliche Altstadt, Steintor-Vorstadt, Dalwitzhof, Stadthafen), Brinckmansdorf (Alt Bartelsdorf, Riekdahl, Osthafen, Weißes Kreuz, Waldeslust, Kassebohm), Südstadt und Biestow

Nordwest I

Seebad Warnemünde, Diedrichshagen, Markgrafenheide (Waldsiedlung), Hohe Düne (An der See, Yachthafen), Hinrichshagen (Erich-Weinert-Siedlung, Wallensteinslager), Wiethagen (Meyershausstelle), Torfbrücke, Lichtenhagen (Klein Lichtenhagen, Ostseewelle, Möhlenkamp, Siedlung Grabower Str.), Groß Klein (Lütten Klein-Dorf, Dänenberg, Groß Klein-Dorf) und Schmarl (Marienehe, Schmarl-Dorf)

Nordwest II

Lütten Klein und Evershagen (Evershagen-Süd, Evershagen-Dorf, Obstplantage, Schutow)

West

Reutershagen (Reutershagen I, Reutershagen II, Komponistenviertel, Vorweden, Schutow), Hansaviertel und Gartenstadt/Stadtweide

Ost

Dierkow-Neu (Dierkower Höhe), Dierkow-Ost, Dierkow-West, Toitenwinkel, Gehlsdorf (Langenort), Hinrichsdorf, Krummendorf (Oldendorf, Warnowrande), Nienhagen, Peez, Stuthof und Jörgeshof

www.rostocker-seite.de Grafik Stadtteile/Ortsteile Hansestadt Rostock


Rostock wächst kontinuierlich

Im Jahr 1988 noch zu DDR-Zeiten war die höchste Einwohnerzahl mit 253.990 in Rostock zu verzeichnen. Nach der Wiedervereinigung der damals beiden deutschen Staaten sank die Einwohnerzahl zunächst rapide auf nur noch 198.259 Menschen, steigt jedoch seit 2002 wieder kontinuierlich an. Entsprechende Einwohnerzahlen je Stadtteil wurden vom Einwohnermelderegister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock veröffentlicht und belegen, dass seit dem Jahr 2002 wieder mehr Zu- als Fortzüge zu verzeichnen sind.


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Rostock wächst nicht nur als attraktiver Wirtschaftsstandort für Unternehmen, sondern wird auch für viele Menschen als Wohnort sowie als Lebensmittelpunkt immer beliebter und ist in Mecklenburg-Vorpommern die einwohnerstärkste Stadt. Über 206.000 Menschen (Stand 31.12.2015) wohnen in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock. Angestellte Berechnungen und Prognosen besagen, dass Rostock im Jahr 2019 über 219.000 Einwohner haben wird und im Jahr 2035 fast 231.000 Menschen in Rostock wohnen werden.


Rostocker Stadtteile geordnet nach Einwohnerzahlen


Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV)

Westlich des mittelalterlichen Stadtkerns sdlich von der Unterwarnow und Nahe des Stadthafens gelegen befindet sich die Kröpeliner-Tor-Vorstadt als größter Stadtteil von Rostock mit über 19.300 Einwohnern. Der Name stammt vom Kröpeliner Tor, an das sich die KTV anschließt. Die KTV gilt aufgrund der dort wohnenden worwiegend jungen Bevölkerung als urbanes Szeneviertel, als Kiez und Studentenviertel mit diversen Restaurants, Bars und Kneipen sowie kleineren Geschäften. Auch das Rostocker Volkstheater sowie die im Jahr 1878 gegründete Hanseatische Brauerei Rostock sind hier angesiedelt.

Stadtmitte

Der Stadtteil Stadtmitte besteht hauptsächlich aus dem historischen Stadtkern. Bis ca. 1830 umschloss eine Stadtmauer das alte Rostock mit der nördlichen und östlichen Altstadt. Mit um die 19.000 Einwohnern ist die Stadtmitte, zu der auch die Steintor-Vorstadt gehört, der zweitgrößte Stadtteil der Hansestadt. Hier gibt es viele Sehenswürdigkeiten und altehrwürdige Baudenkmäler sowie dicht an dicht unzählige Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Vor allem die Innenstadt mit der Kröpeliner Straße, der Universitätsplatz, der Neue Markt und der Stadthafen von Rostock gelten als zentrale Treffpunkte.

Reutershagen

Reutershagen ist mit mehr als 18.000 Einwohnern Rostocks drittgrößter Stadtteil. Die Nähe zur Innenstadt, gute Einkaufsmöglichkeiten sowie Naherholungsmöglichkeiten am Schwanenteich mit der dortigen Kunsthalle und den vielen Grünflächen sowie auch der Botanische Garten machen diesen Stadtteil zu einer beliebten Wohngegend. Hier befindet sich auch das Ostseestadion mit der DKB-Arena, das Heimstadion vom Fußballklub Hansa Rostock. Reutershagen wurde nach dem bekannten Schriftsteller und großen Heimatdichter Fritz Reuter (1810-1874) benannt.

Lütten Klein

Entstanden zwischen 1965 und 1975 als erster und auch größter Stadtteil im Nordwesten von Rostock in der typischen Plattenbauweise verzeichnet Lütten Klein ca. 17.000 Einwohner und gilt aufgrund damals großzügiger Bepflanzung als das Grünste der Neubaugebiete. Zahlreiche Shoppingmöglichkeiten rund um den Lütten Kleiner Boulevard und den großen Warnowpark, Kino, Ärztehaus, die unmittelbare Nähe zur Ostsee sowie auch zum Park am Fischerdorf und die gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr und die "Stadtautobahn" zeichnen diesen Stadtteil aus. Die Häuser und Wohnungen wurden seit 1990 aufwändig modernisiert, so dass sich in Lütten Klein insgesamt gut wohnen und leben lässt.

Evershagen

Ebenfalls im Norwesten von Rostock gelegen wurde Ende 1970 mit dem fünfgeschossigen Wohnungsbau in Evershagen begonnen. Ab 1990 entstanden zusätzlich drei neue Wohngebiete. Nach erfolgter Sanierung und Modernisierung sowie Verbesserung des Wohnumfeldes wohnen hier heutzutage ca. 16.600 Einwohner. Diverse Einkaufsmöglichkeiten, u.a. auch im Nahe gelegenen Gewerbegebiet Schutow, und die gute Anbindung an die Stadtautobahn sowie an den Öffentlichen Personennahverkehr machen Evershagen zu einer beliebten Wohngegend.

Groß Klein

Erbaut ab 1979. Ab 1999 wurde der Wohnungsbestand saniert und das Wohnumfeld verbessert. Heute wohnen hier in der "Platte" mit reizvollem Ausblick auf die Unterwarnow mehr als 13.000 Einwohner. Zwischen Groß Klein und Schmarl befindet sich der große IGA-Park, der im Jahr 2003 für die Internationale Gartenbauausstellung errichtet wurde. Auf dem Gelände bieten sich den Besuchern zahlreiche Attraktionen, und es finden ganzjährlich diverse Events, wie Open-Air-Konzerte und andere Veranstaltungen statt. Auch das nahe gelegene Traditionsschiff "Typ Frieden", was seit 1970 seine Pforten für Besucher öffnete und heute als Mittelpunkt des Rostocker Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums gilt, bietet viele interessante Ausstellungen, Vortragsreihen und Verananstaltungen.

Südstadt

Ab 1961 enstand in Rostock hier eine einheitliche Großwohnsiedlung in Plattenbauweise. Aktuell wohnen über 14.700 Einwohner in der Rostocker Südstadt. Obgleich neben den hauptsächlich hier lebenden Senioren und Seniorinnen auch Studenten hier wohnen, hat die Südstadt von den Einwohnern her das höchste Durchschnittsalter in ganz Rostock und gilt daher als eher ruhiger Stadtteil. In der Südstadt befindet sich die Stadthalle Rostock, in der regelmäßig diverse Konzerte und Events stattfinden. Ebenso das Südstadt-Klinikum als größtes Krankenhaus von Rostock. Diverse Shoppingmöglichkeiten und die Nähe zum Rostocker Zoo sowie zur Autobahn A20 runden das Bild dieses Stadtteils ab.

Lichtenhagen

Ab 1972 als Großwohnsiedlung in Plattenbauweise im Rostocker Nordwesten erbaut und benannt nach einem in der Nähe gelegenen kleinen Dorf. Mittelpunkt dieses Stadtteils bildet die Fußgängerzone "Lichtenhäger Brink". Über 14.100 Einwohner wohnen in Lichtenhagen. U.a. ist das Hauptgebäude mit Bibliothek der Juristischen Fakultät der Universität Rostock hier ansässig. Und im nahe gelegenen Kaufland Elmenhorst-Lichtenhagen lässt sich gut shoppen. Der Stadtteil ist verkehrstechnisch gut angebunden, denn in nur wenigen Minuten ist von hier aus die Ostseeküste und somit auch der Strand in Warnemünde erreichbar. Aber auch mit der Rostocker S-Bahn sowie über die Stadtautobahn lässt sich die City von Rostock unproblematisch erreichen.

Dierkow

Das östlich der Warnow gelegene Dierkow, bestehend aus Dierkow Neu (fast 11.000 Einwohner), Dierkow Ost (über 1.000 Einwohner) und Dierkow West (fast 1.200 Einwohner) zählt mit zu den größeren Stadtteilen der Hansestadt Rostock. Insgesamt verfügt Dierkow über eine gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr und hat seinen Einwohnern heutzutage eine gute Infrastruktur sowie ein vielfältiges Angebot an Einkaufsmöglichkeiten etc. zu bieten.

Toitenwinkel

Auf der östlichen Seite der Unterwarnow gelegen befindet sich der Stadtteil Toitenwinkel. Schon 1950 erfolgte die Eingemeindung des Dorfes Toitenwinkel zu Rostock. Ab 1987 begann hier der Bau einer Großwohnsiedlung in Plattenbauweise. Aktuell wohnen im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel fast 14.000 Einwohner. Nach 1990 entstanden hier u.a. auch verschiedene neue Einzelhandelsgeschäfte, Supermärkte und diverse andere Gewerbebetriebe. Die Verkehrsanbindung ist als gut zu bezeichnen.

Hansaviertel

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in Rostock mit dem Bau des Hansaviertels, sich westlich der Kröpeliner-Tor-Vorstadt (KTV) anschließend, begonnen. Insofern ist das Hansaviertel auch heutzutage aufgrund seiner Nähe zur Rostocker Innenstadt sowie auch zum Naherholungsgebiet Barnstorfer Wald mit dem dort ansässigen Rostocker Zoo ein überaus beliebtes Wohnviertel. Zudem befinden sich im Hansaviertel das Sportforum mit dem Ostseestadium, das Eis-Stadium und auch die Neptun-Schwimmhalle. Zudem machen nicht nur umfangreiche Sportmöglichkeiten, sondern auch Shoppingmöglichkeiten den Reiz dieses Viertels aus. Fast 8.500 Einwohner wohnen aktuell im Hansaviertel.

Schmarl

Ab 1976 wurde Schmarl als weitere Plattenbausiedlung, benannt nach dem Warnow-Dorf Schmarl benannt, im Nordwesten von Rostock erbaut. Hier wurde erstmals eine völlig neue architektonische Gestaltung in Form von "Wohnschlangen" angewandt, die vermutlich den mit Klinker- und Farbflächen mittelalterlich nachempfundenen Backsteinelementen der Häuser dem Wind trotzen sollte. Ca. 8.850 Einwohner wohnen heutzutage im Stadtteil Schmarl. Erwähnenswert ist die gute Verkehrsanbindung und dass von hier aus nur in knappen 10 Minuten der Strand von Warnemünde erreichbar ist.

Brinckmansdorf

Der Stadtteil Brinkmansdorf, der leider vielfach im Web falsch geschrieben wird, ist benannt nach dem bekannten niederdeutschen Schriftsteller John Brinckman, der im Jahre 1814 in Rostock geboren wurde. Verkehrstechnisch ist Brinkmansdorf gut angebunden, und es wohnen derzeit fast 8.200 Einwohner in diesem Stadtteil. Die Wohngegenden in Brinkmansdorf sind hauptsächlich von Einfamilienhäusern geprägt und gestatten ein relativ ruhiges Wohnen am Rande der Hansestadt Rostock.

Warnemünde

Als nördlichst gelegener Stadtteil der Hansestadt Rostock liegt direkt an der Ostsee das Ostseebad Warnemünde. Genau hier mündet der Fluss Warnow in die Ostsee und gab dem Ort seinen Namen. Fast 8.000 Einwohner wohnen hier. Das traditionsreiche Ostseebad ist sowohl bei Einheimischen, als auch bei Touristen, Kreuzfahrtgästen und Urlaubern überaus beliebt. Nicht nur der großflächige weiße Sandstrand am Meer, sondern auch das insgesamt maritime Flair mit der großen Mole, dem Leuchtturm und der Möglichkeit, Schiffe zu gucken, zieht jährlich immer wieder zahlreiche Menschen nach Warnemünde. Zumal hier auch auch die jährlich in der Hansestadt Rostock stattfindende Hanse Sail und auch die beliebte Warnemünder Woche Attraktionen und Erlebnisse der besonderen Art bieten.

Gehlsdorf

Gehlsdorf mit seinem zauberhaften Blick auf den Stadthafen und die Rostocker Innenstadt ist der Ortsteil von Rostock am östlichen Ufer der Warnow gelegen, der von je her durch einen gehobenen Wohnstandard charakterisiert wird und in dem sich neben schönen sanierten alten Villen auch eine lange Ufer-Promenade befindet, an der diverse Yacht- und Segelklubs beheimatet sind. Schon im 19. Jahrhundert wurde Gehlsdorf als beliebtes Wohnviertel von wohlhabenderen Rostockern bevorzugt. Aktuell wohnen über 4.300 Einwohner in diesem Rostocker Stadtteil, der insgesamt ein idyllisches und ruhiges Wohnen ermöglicht. U.a. hat hier auch das bekannte Zentrum für Nervenheilkunde der Universitätsmedizin Rostock seinen Sitz.

Gartenstadt/Stadtweide

Am südwestlichen Stadtrand der Hansestadt Rostock gelegen befindet sich der Stadtteil Gartenstadt/Stadtweide. Ende 1910 wurden die ersten Häuser erbaut, und die Bebeauung dieses Gebiets fand vorläufig Ende 1970 ihren Abschluss. Weitere Wohngebiete am Tannenweg und auch die Wohngegend um den Neuen Friedhof wurden ab Anfang 1990 zur Gartenstadt hinzu gezählt. Fast 3.400 Einwohner wohnen heutzutage hier. Erwähnenswert ist die Nähe zum Rostocker Zoo und zur Neptun-Schwimmhalle sowie zur DKB-Arena. Darüber hinaus gibt es im angrenzenden Barnstorfer Wald zahlreiche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung.

Biestow

Angrenzend an die Rostocker Südstadt befindet sich der Stadtteil Biestow, in dem aktuell fast 3.000 Einwohner zumeist in Ein- und Mehrfamilienhäusern wohnen. Biestow war ein kleines Dorf, welches bereits 1950 eingemeindet wurde. Bei Einheimischen war das beschauliche Biestow von je her als Ausflugsziel beliebt. In der noch heute bestehenden Gaststätte "Zum Bauernhaus Biestow" sowie im großen Biergarten lässt sich leckere deftige Küche und selbstgebackener Kuchen bei Kaffee genießen. Im kulturellen Sinne besonders erwähnenswert ist die gut erhaltene und im 13. Jahrhundert erbaute Biestower Dorfkirche.

Rostocker Heide

Die Rostocker Heide ist ein Wald- und Heidegebiet nordöstlich von Rostock entlang der Ostseeküste und gehört bereits seit 1252 zur Hansestadt Rostock. Mit über 6.000 Hektar nahezu unberührter Natur und einem wunderschönen Küstenwald, der aufgrund seiner vom ständigen Seewind besonders merkwürdig geformten Bäume auch als "Gespensterwald" bezeichnet wird, ist die Rostocker Heide mit ihrer fantastischen Flora und Fauna ein allseits beliebtes Ausflugs- und Naherholungsziel. Gut ausgebaute Rad- und Wanderwege inklusive. Mehr als 1.500 Einwohner wohnen derzeit in der Rostocker Heide.

Rostock Ost

In Rostock Ost wohnen derzeit über 1.200 Einwohner. Zum Stadtteil Rostock Ost gehören alle umliegenden Ortschaften wie Nienhagen oder Rövershagen. Wohnen nahe der Stadt Rostock, jedoch ruhig und in beschaulicher Lage. U.a. haben hier Autohäuser und auch ein Fitness-Center ihren Sitz. Über die Autobahn A19 ist von Rostock Ost die City der Hansestadt Rostock günstig erreichbar.




Stadtgeschichte

Rostocks Stadtgeschichte

Rostock hat eine lange, bewegte sowie tradionsreiche Stadtgeschichte und besitzt seit 1218 das Stadtrecht. Lesen Sie nachfolgend historisch Überliefertes zu Rostocks geschichtlichem Ursprung...

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