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Stadtgeschichte Rostock

Historisch Überliefertes zu Rostocks geschichtlichem Ursprung



Rostock liegt direkt am Unterlauf und der Mündung des Flusses Warnow und als Stadt in unmittelbarer Nähe vor der Ostsee. Zwischen Petridamm und dem östlichen Ufer des Flusses Warnow siedelten ursprünglich die Kyzziner (Kessiner), ein slawischer Kleinstamm, der zu seinem Schutz vor den damaligen Feinden eine Burg errichtete. Diese nannten sie "Roztoc", was so viel wie "Auseinanderfließen eines Flusses" bedeutet. Die Burg Roztoc fällt jedoch den Flammen zum Opfer in den folgenden Zeiten der Slawischen Kreuzzüge. Rostock wurde erstmals im Jahr 1161 in der Chronik des dänischen Geschichtsschreiber Saxo Grammaticus erwähnt.

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Lübisches Stadtrecht für Rostock seit 1218

Etwa um 1200 siedelten sich deutsche Kaufleute und Handwerker unmittelbar in der Nähe der heutigen Rostocker Petrikirche an, betrieben hier Handwerk und Handel. Der Handelsplatz war bereits eingebunden in ein überregionales Seehandelsnetz. Geschichtlich überliefert ist, dass Rostock im Jahr 1218 das Lübische Stadtrecht erhielt. Davon zeugt eine Urkunde vom 24.06.1218, worin der damalige Fürst von Mecklenburg Heinrich Borwin I. als Herrscher über Rostock das von der damaligen Reichsstadt Lübeck übernommene Lübische Recht, welches seinerzeit an über einhundert weitere Städte im Ostseeraum vergeben wurde, bestätigt. Seit dem besitzt Rostock das Stadtrecht.


www.rostocker-seite.de  Collage Rostock Fotos


Entstehung der Hanse um 1400

In den folgenden Jahrzehnten, etwa um 1400, sahen es die Kaufläute dieser Ostseestädte, die nunmehr Stadtrecht erhalten hatten, als notwendig an, um sich gemeinsam gegen Seeräuber innerhalb ihrer bestehenden Handelsbeziehungen zu schützen, ebenso sich gegenseitig zu unterstützen und sich gemeinsam gegen all zu mächtige Fürsten zu wehren. Und so schlossen sich die ca. 100 Ostseestädte zu einem Städtebund zusammen. Es entstand der Bund der Hanse. Und so wurde auch Rostock Mitglied dieses Städtebundes und somit eine Hansestadt.


Rostock blühte als Mitglied der Hanse auf

Die Stadt Rostock blühte als Mitglied der Hanse durch den Freihandel beachtlich auf. Auf den Rostocker Hansekoggen wurden beispielsweise Getreide, Fisch, Salz, Butter und auch Tuche nach Skandinavien oder nach Rußland sowie nach Westeuropa transportiert und entsprechend verkauft. Auch das in Rostock gebraute Bier war schon seinerzeit überaus beliebt. So transportierten damals etwa 90 Rostocker Bierschiffe das begehrte Gebräu über die Meere. Handel und Verkehr der Hansestadt Rostock waren und blieben im Mittelalter sowie in der frühen Neuzeit auf den Hafen ausgerichtet, was auch daran zu erkennen ist, dass die Stadtbefestigungstore auf den Hafen führten und vor sieben dieser insgesamt zwölf Tore eine Kaufmannsbrücke zum Anlegen, Be- und Entladen von Schiffen lag.


www.rostocker-seite.de  Gemeinfreies Bild Stadthafen - das alte Rostock


Seehandel und Brauwesen in Rostock

Die Wirtschaft war aufgrund der Lage von Rostock vorrangig vom Seehandel und auch vom Brauwesen bestimmt. Ende des 16. Jahrhunderts verzeichnete Rostock einen Stand von ca. 14.000 Einwohnern. Als Ausdruck des Wohlstandes der Stadt galten dabei u.a. die vielen Brauhäuser, wovon es bis zu 300 gegeben hat. Das brachte den Rostocker Kaufleuten Reichtum. Sie ließen sich daher auch prächtige Häuser im Stil der Backsteingotik bauen. Viele Baudenkmale, architektonisch meisterhafte Bauten und wunderschöne Werke der Backsteingotik zeugen noch heute davon.

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Rostock an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern

Bis 1918 gehörte Rostock zum Großherzogtum und gehörte später zum Freistaat Mecklenburg-Schwerin. Die Stadt Rostock war von je her das urbane Zentrum in Mecklenburg und ist neben Schwerin, Stralsund-Greifswald und Neubrandenburg eines der vier Oberzentren von Mecklenburg-Vorpommern und liegt in der nördlichen Mitte Mecklenburg-Vorpommerns. Seit 1990 hat Rostock wieder den Zusatz Hansestadt in seinem Namen. Und seit 2016 darf Rostock sich offiziell Hanse- und Universitätsstadt nennen. Heute ist Rostock eine kreisfreie Stadt im Norden Deutschlands, ist die größte Stadt im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern und zählt über 206.000 Einwohner (Stand 31.12.2015 laut Einwohnermelderegister).



Stadt der sieben Wahrzeichen

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